Das Sommerlager führt unsere 17 Wichtel und Wölflinge dieses Jahr nach Pasching, wo sie den ersten Abend traditionell mit einer Nachtwanderung ausklingen lassen. Was sie dabei erleben, könnt ihr hier nachlesen:

Bei unserer Nachtwanderung im Wald stoßen wir auf Judy Hopps, die verzweifelt nach ihrem Partner Nick Wilde sucht – sie ist sich sicher, er wurde entführt! Sie konnte gerade noch das Kennzeichen des davonbrausenden Autos erkennen. Natürlich versprechen wir der traurigen Häsin sofort, ihr bei der Suche zu helfen. 

Am nächsten Morgen kommt Judy zurück und stellt erschrocken fest, dass wir gar keine offizielle Polizeiausbildung haben. Deshalb kann sie uns noch keine Details zum Fall anvertrauen und unterstützt uns stattdessen am Vormittag bei den Vorbereitungen für die Prüfung.
Der Prüfungs-Parcours ist so aufgebaut, dass im Notfall alle Tiere aus Zoomania verfolgt werden könnten und besteht deshalb aus einem Netz zum Durchkriechen, einer Balanceübung, Sackhüpfen und Stelzen. Natürlich üben wir auch den theoretischen Teil, der aus dem Lösen einer Geheimschrift besteht.
Schließlich kommt Major Friedkin, um sich mit eigenen Eisbär-Augen zu vergewissern, dass wir einer temporären Polizeieignung würdig sind.
Nach einer nervenaufreibenden Prüfung können wir aufatmen, denn zum Glück bestehen wir sie alle und dürfen uns sofort an die Gestaltung unserer Uniformen machen. Diese wird mit Siebdruck und Farben ganz individuell gestaltet und sieht richtig eindrucksvoll aus.
Am Abend kehrt Judy zurück und erklärt uns die Distrikte von Zoomania. Außerdem gibt sie uns das Kennzeichen von dem Fahrzeug, das sie im Wald noch beim Davonfahren gesehen hat.

Am nächsten Morgen begeben wir uns in den Rainforest District, zur Zulassungsstelle und damit dem Arbeitsplatz von Faultier Flash. Er kann das Kennzeichen für uns zuordnen, bittet uns davor aber um Unterstützung: er muss die Fahrtauglichkeit von Autos prüfen und Texte aus Geheimschrift übersetzen. Das Problem ist nur, dass er sie nicht flüssig lesen kann und das Nachschlagen bei ihm so wahnsinnig lange dauert. Daher eilen wir zu Hilfe und erhalten danach die Information, dass das gesuchte Auto der Eisbärenmafia gehört! Unsere nächste Station ist daher Tundra Town. 
Dort treffen wir Eisbär Kevin und Mafiaboss Mr. Big – der hat jedoch keine Zeit für uns. Er plant gerade das Menü für die Baby-Shower seiner Tochter Frufru und hat damit alle Hände voll zu tun. Damit wir also an weitere Informationen kommen, springen wir ein und zaubern ein 3-Gänge-Menü inklusive Tischdeko – und natürlich auch eine Mini-Version für Mr. Big zum Probieren. Beim Essen erzählt er uns, dass sein Chauffeur zum Tatzeitpunkt einen Botengang erledigt hat. Bei der Übergabe ist jedoch niemand aufgetaucht – stattdessen lag ein angeknabberter Baumstamm dort. Mehr weiß er aber nicht und er hat auch keine Zeit, sich damit weiter zu beschäftigen. 
Diese Spur führt uns weiter nach Marsh Market, wo wir auf Biber Nibbles Maplestick treffen. Als wir sie mit den Tatsachen konfrontieren, fällt ihr ein, dass sie uns beweisen kann, dass sie zur Tatzeit nicht vor Ort war: Ein Parkticket zeigt, dass sie zu diesem Zeitpunkt tatsächlich in einem anderen Teil von Zoomania war. Als sie sieht, wie enttäuscht wir sind, dass uns diese Fährte wieder nicht zu Nick geführt hat, überlegt sie sich etwas: Wenn wir ihr bei ihrem Podcast helfen, durchsucht sie ihr Archiv nach einer Audiodatei, die uns weiterbringen könnte. So ziehen wir mit Diktiergeräten durchs Schwimmbad und befragen die anderen Gäste zu ihrem Badeverhalten. Als wir ihr schließlich unser Material übergeben, spielt Nibbles eine alte Aufnahme ab – ein Zitat von Bürgermeisterin Löwenherz: „Füchse sind hinterlistig und unzuverlässig.“

Nach einer viel zu kurzen Nacht wandern wir nach Savannah Central, wo die Bürgermeisterin residiert und spüren unterwegs schon, dass das Klima savannenartig wird. Als wir Bürgermeisterin Löwenherz schließlich in ihrer Mittagspause erwischen, streitet sie unsere Vorwürfe vehement ab und erklärt uns, dass dieses Zitat völlig aus dem Kontext gerissen wurde. Sie habe eigentlich gesagt, „es ist falsch zu denken, Füchse sind hinterlistig und unzuverlässig“ und beteuert, dass sie sogar ein riesiger Fuchsfan sei! Ihre erste Liebe war ein Fuchs und noch heute denkt sie gerne an diese Zeit zurück. So ein Mist, wir stehen mit unserer Rettungsaktion also wieder bei Null und langsam läuft uns die Zeit davon…
Doch als die Bürgermeisterin im Kopf die Bewohnerinnen und Bewohner von Zoomania durchgeht, fällt ihr etwas ein: Giraffe Raffael ist bekannt dafür, keine Füchse zu mögen! Also machen wir uns auf den Weg nach Sahara Square, wo wir Raffael vorfinden… und tatsächlich auch einen völlig erschöpften Nick! Wir können es kaum glauben, als er uns erzählt, dass er sich im Wald verlaufen hatte und dabei auf die verletzte Giraffe Raffael traf. Raffael hatte sich beim Wandern den Fuß gebrochen, und Nick ihn seitdem Tag und Nacht gepflegt.
Da er als Kind bei den Pfadfindern rausgeworfen wurde und deshalb keine Karten lesen konnte, fand er blöderweise nicht mehr zurück – und der Akku von seinem Handy war auch leer. Raffael, der eigentlich überhaupt kein Fuchs-Fan war, ist Nick nun ewig dankbar und hat seine Meinung über Füchse geändert.  
Die Freude über Nicks Auftauchen ist natürlich riesig, doch eine Sache liegt ihm noch am Herzen: Er wäre soo gerne ein richtiger Pfadfinder. Das lassen wir uns nicht zwei Mal sagen – natürlich verleihen wir ihm das Oberndorfer Halstuch und nehmen ihn in unsere Gemeinschaft auf. 
Als Dank ruft Nick seine Freundin und Superstar Gazelle an, um uns eine exklusive Performance für uns klarzumachen. Leider hat sie an diesem Abend schon einen Auftritt bei der WM und muss dafür ihre Stimme schonen – sie kommt aber kurz vorbei, um mit uns zu tanzen und bittet uns, sie abends am Lagerfeuer würdig zu vertreten. Bevor sie uns wieder verlässt, können wir sogar noch Autogramme von Gazelle abstauben. Da nun wieder alle glücklich und wohlauf sind, verabschieden wir uns von Judy und Nick. 

Schließlich endet unser Sommerlager am Lagerfeuer mit Steckerlbrot und Smores, Liederbüchern, vielen tollen unterschiedlichen Beiträgen (von Tanz und Akrobatik über Theater und Gesang war alles dabei!) der Kinder und Verleihungen von Spezis – und sogar einem tanzenden Wichtel. An dieses Lager werden wir uns bestimmt noch lange erinnern! 

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